Wie viele Wasserzähler QN 2,5 brauchen wir nächstes Jahr?
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Überwachung abwasserrelevanter Indirekteinleiter

Korrodierte Rohre Die Einleitung von Abwasser mit schädlichen Stoffen in die öffentliche Kanalisation unterliegen in Deutschland seit 1986 einer Genehmigungspflicht. 

Die Frachten gefährlicher Stoffe müssen demnach vor Eintritt in die Kanalisation von den abwasserrelevanten Indirekteinleitern durch Einsatz von Vorbehandlungsanlagen unter die vorgegebenen Grenzwerte gebracht werden. Hiervon betroffen sind i. d. R: Betriebe wie Gaststätten, Tankstellen, Wäscherein oder auch Industriebetriebe, die Abwasserbelastungen verursachen, welche einer Vorbehandlung bedürfen. Abwasser, kommunale Kläranlagen und schließlich auch das Trinkwasser werden dadurch entlastet. 

Trotz dieser Maßnahmen verursachen Schadstoffe jedoch immer noch häufig massive Schäden in Kläranlagen. Mineralöle, Schwermetalle, Schwefelsäure und Nitratbelastung greifen unter anderem Betonrohre an und führen unter anderem zu einem sehr schnellen Betonabtrag. 

So verursachten beispielsweise stark zuckerhaltige Abwässer aus einer Firma einen Schaden im sechsstelligen Bereich in der Köttinger Kläranlage. 

Durch ein Leck in der Kläranlage Verden liefen Ende 2017 5500 Kubikmeter Klärschlamm aus. 

Vorfälle wie diese sollen durch regelmäßige Indirekteinleiter Kontrollen und Bewertungen vermieden oder zumindest reduziert werden. 

Genau für diese Aufgaben wurde das WAVE-Indirekteinleiterkataster entwickelt.

Screenshot WAVE-IndirekteinleiterkatasterDas WAVE-Indirekteinleiterkataster unterstützt die Abwasserbetriebe bereits bei der Ersterfassung – so ist bspw. die Datenübernahme aus einer Gewerbeliste möglich wie von viele Kommunen erstellt werden kann. Auf diese Weise lässt sich ein vollständiges Bild der Betriebe im Zuständigkeitsbereich gewinnen. Im Rahmen einer Erstbewertung können dann nicht nur allgemeine Informationen wie Betreiber, Branche und Betriebsausstattung hinterlegt werden – es kann auch eine Bewertung der Abwasserrelevanz durchgeführt werden, wobei das System sich konsequent an den Empfehlungen der DWA orientiert. 

Die als abwasserrelevant identifizierten Indirekteinleiter sollen regelmäßig durch Kontrollen und Probenahmen überwacht werden – hierzu gehört auch die Überprüfung des ordnungsgemäßen Zustands der Anlagen und Verfahren durch die Abwasserbetriebe oder die unteren Wasserbehörden. Auch hier unterstützt das WAVE Indirekteinleiterkataster. So können Kontrollergebnisse und Messwerte aus Probenahmen effizient dokumentiert und analysiert werden. Für den Vorort-Einsatz steht mit der WAVE.InkaApp eine mobile Lösung zur Verfügung, die nahtlos mit dem WAVE.Indirekteinleiterkataster kommuniziert und erheblich zur Vereinfachung der Kontrollen und Probenahmen beiträgt.

Möchten auch Sie mehr über unser digitales Indirekteinleiterkatastererfahren? Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung - rufen Sie dierekt unter 05021/6041-0 an oder schreiben eine E-Mail an wave(at)isyde.de. Hr. Friebe beantwortet Ihre Fragen gern.

Quellen

  1. https://buergerservice.duelmen.de/service/dienstleistung/abwasser-aus-gewerbe-und-industrie/index.html 
  2. https://www.focus.de/gesundheit/news/gift-im-wasser-unser-wasser-ist-nicht-so-sauber-wie-wir-denken_id_7561035.html
  3. http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/i/indirekteinleiter.htm
  4. https://www.unitracc.de/aktuelles/artikel/fakten-zu-betonschaeden-in-klaeranlagen--ursache-und-wirkung--warum-betonflaechen-in-klaeranlagen-nicht-ungeschuetzt-bleiben-duerfen
  5. https://www.weser-kurier.de/region/verdener-nachrichten_artikel,-schaeden-in-der-klaeranlage-sind-massiv-_arid,1678861.html
  6. https://www.ksta.de/klaeranlage-schaden-im-sechsstelligen-bereich-12393518
 
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